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Fluchtgrund: Kapitalismus // Reason for flight: Capitalism

Lesung, 19. Februar 2015 , 20:00 AZ Conni

“We are here because you destroy our countries”

talk with Mouctar Bah (Oury-Jalloh-Initiative Dessau)

More than 20,000 people died at the borders of the European Union between 1988 and 2014. The states of the EU and especially Germany define so called “legitimate” reasons for flight also to prevent almost any legal entry to the global north. Therefore death, torture and trauma of refugees are accepted.

Currently “legitimate” are political reasons as well as religious motivated persecution. As a reason for flight Capitalism is not accepted in the governmental institutions as well as the society. However under conditions of capitalistic competition and exploitation every reason – also for economics – are pure political reasons. The activist Mouctar Bah will talk about protests and actions of Refugees in Germany fighting against systematic oppression and exploitation in their countries and here.

Redebeitrag vor der IABG Filiale Dresden

14. Mai 2014
Der Redebeitrag als PDF Datei.

15052014163Solidarity, Democracy und Commons sind die Schlagworte der internationalen Blockupy-Aktionstage, in deren Rahmen wir uns heute hier vor der Dresdner Filiale der IABG zusammengefunden haben.
Unter der Forderung: “Grenzenlos solidarisch – Für eine Demokratie von unten!” thematisieren Gruppen und Bündnisse in ganz Europa die Umverteilungsprozesse und die damit einhergehende menschenverachtende Politik. Ökologische Katastrophen, Kriege um begrenzte Ressourcen und Vertreibung sind direkte Folgen grenzenlosen, kapitalistischen Wachstums. Globale Bewegungsfreiheit wie die des Kapitals, gilt für Menschen, die im Zuge kapitalistischer Akkumulation ihrer Lebensgrundlagen beraubt werden, dagegen nicht. “Grenzenlose Solidarität” meint für uns nicht Kredite und Care-Pakete für die Entrechteten, sondern das grenzüberschreitende aufeinander beziehen und das Ausmachen gemeinsamer Ziele, Kämpfe und Gegner_innen.
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Into the Fire – The Hidden Victims of Austerity in Greece

Filmvorführung + Input

Mi, 22.1.2014, um 21:00 Uhr
Kosmotique, Martin-Luther Str. 13

Dokumentation von Kate Mara und Guy Smallman (Journalist_innenkollektiv Reel News), 39 min, London 2013

Am 14.11.13 entschied der Europäische Gerichtshof, dass Asylsuchende nicht in EU-Länder abgeschoben werden dürfen, in denen “systemische Mängel” im Asylsystem herrschen. Damit wurde die Rechtsprechung vom Januar 2011 bestätigt, nach der ein EU-weites Abschiebungsverbot nach Griechenland gilt, weil es dort zu massiven Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schutzsuchenden kommt. Noch immer werden Geflüchtete in Griechenland unter unmenschlichen Bedingungen oft über Monate hinweg inhaftiert, von Polizist_innen verprügelt, auf die Straße gesetzt und schutzlos Elend und Obdachlosigkeit sowie Angriffen rassistischer Schläger_innentrupps der Partei Goldene Morgenröte ausgesetzt.
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