Schlagwort-Archive: DDR

“Sonderweg Sachsen”? Sächsische Ökonomie und Gesellschaft

Vortrag und Diskussion mit Peter Korig

Donnerstag, 20. Oktober um 20 Uhr in der Kosmotique (Martin-Luther-Str. 13)

In der immer wiederkehrenden Debatte über die »sächsischen Verhältnisse« lohnt es sich, den Blick auf die gesellschaftlichen und sozialen Transformationen in den Ländern Mittelosteuropas zu richten. In mancher Hinsicht hat Sachsen mit Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei mehr gemein als mit Hessen und Niedersachsen. Denn bei allen regionalen Spezifika, wie dem Dresdner Kult um Luftangriff und Frauenkirche: Es gibt keinen »sächsischen Sonderweg«.

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Film und Diskussion: Goldrausch & Crime im Osten — die Treuhand

Liebe Freund*innen

wir laden euch herzlich zu unseren Veranstaltungen ein, die wir im Rahmen der Proteste gegen die Einheitsfeiern am 3. Oktober in Dresden organisieren. Außerdem empfehlen wir euch wärmstens die weiteren Veranstaltungen, die unsere Freund*innen im Bündnis Solidarity Without Limits im Themenmonat organisieren.

treuhandWir wollen uns mit einem Thema beschäftigen, dass in einer radikalen Linken heute wenig diskutiert wird und wenig Bewusstsein erfährt: Die Geschichte der Treuhand und der Zerschlagung ostdeutscher Betriebe. Dazu wollen wir den Film Goldrausch zeigen und gemeinsam diskutieren.

Im Oktober folgt dann ein Vortrag von Peter Korig, der über die sächsische Ökonomie und Gesellschaftsstruktur seit der Wende sprechen wird.

Filmvorführung “Goldrausch – die Geschichte der Treuhand”

14. September von 20 bis 22 Uhr in der Kosmotique (Martin-Luther-Str. 13)

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Meine Mutti ist Abteilungsleiter, alle Tage steht sie ihren Mann?

Das Frauenbild in der DDR

Im Rahmen der Diskussionsreihe In die Kommunismus?
Sonntag, 13. April 2014, um 14 Uhr in der Kosmotique
mit Sabrina Zachanassian, Meine Frauengruppe Leipzig

Befragt man die ältere Generation in Ostdeutschland, scheint es die Frauenfrage im Sozialismus nicht gegeben zu haben: Frauen arbeiteten, ließen sich scheiden und wurden Bürgermeister, sie waren – im Guten wie im Schlechten – Genossen unter Genossen, von feministischen Sperenzchen weit entfernt. Bald schon schrieb sich der sozialistische Staat die erfolgreiche Emanzipation der Frau auf die roten Fahnen und demonstrierte so seine Überlegenheit gegenüber dem Klassenfeind. Diesem Mythos der abgeschlossenen Emanzipation soll in der Veranstaltung auf den Grund gegangen werden.
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